Zahlen im Vergleich

Der Staat und die Gemeinden finanzieren sich über Steuern und Gebühren. Eine Gebühr ist eine Abgabe an den Staat, die für eine spezielle und individuelle Gegenleistung zu entrichten ist (Bsp. Baubewilligung). Dahingegen sind Steuern einkommensabhängig und müssen von allen Bürgerinnen und Bürgern bezahlt werden. Über Steuern wird im Parlament und an der Urne befunden, Gebühren werden von der Verwaltung auf Verordnungsstufe erlassen und unterliegen daher einer geringen demokratischen Kontrolle.

Kanton Zürich (Stand März 2014)

Innerhalb von 10 Jahren stiegen die Gebühren im Kanton Zürich um 70 Prozent. Im Vergleich dazu sind die Steuern bloss um 10 Prozent gestiegen.

 Bemerkung: Nicht konsolidiert sind das EKZ, Flughafengebühren, Axpo und Gebäudeversicherungskosten. Die Ausgliederung des Universitätsspitals Zürich und des Kantonsspitals Winterthur wirkt sich 2007 sowohl auf die Aufwand- als auch auf die Ertragsentwicklung aus. Der hohe Ertragssprung 2008 ist unter anderem eine Folge der Einführung der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgaben zwischen Bund und Kantonen NFA.
 

Stadt Zürich (Stand März 2014)

Besonders dreist: Die Stadt Zürich nimmt mit 2.65 Milliarden Franken sogar gleich viel Gebühren ein wie der Kanton Zürich (2.67 Milliarden Franken). Zudem sind die Gebühreneinnahmen höher als die Steuereinnahmen.


Stadt Winterthur (Stand März 2014)

Auch Winterthur ist dem Gebührenwahn verfallen: Die Gebühren übertreffen die Einnahmen der Steuern hier ebenfalls.

 Bemerkung: Unter Gebühren der Kommunen und des Kantons Zürich fallen: Regalien und Konzessionen sowie Entgelte (Gebühren für Amtshandlungen, Spital- und Heimtaxen, Schul- und Kursgelder, Benützungsgebühren und Dienstleistungen, Erlös aus Verkäufen, Rückerstattungen, übrige Entgelte). Die Busse ist eine Strafe und keine Gebühr, deshalb wird sie nicht mit einbezogen.

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